Der Professor erklärt – Folge 2: Kurzköpfige Hunde – warum sie weiterhin gehalten werden – mit Prof. Dr. Reto Neiger

In Folge 2 seiner Serie „Der Professor erklärt“ stellt Prof. Dr. Reto Neiger – Diplomate des American und European College of Veterinary Internal Medicine (ACVIM / ECVIM) und Konsiliararzt am Tierärztezentrum Neuland Bergheim – eine aktuelle wissenschaftliche Studie vor. Erschienen im Animals (MDPI), 2026.

Worum es geht

Brachyzephalie (Kurzköpfigkeit) bei Rassen wie Mops, Französische und Englische Bulldogge, Boston Terrier oder Cavalier King Charles Spaniel ist eine der am besten dokumentierten Ursachen chronischen Leidens in der Kleintiermedizin – von Atemnot (BOAS) über Schlafapnoe und Regurgitation bis hin zu Augenverletzungen. Trotzdem gehören diese Rassen weltweit zu den beliebtesten. Warum das so ist – und was dagegen hilft – hat eine 2026 im Journal Animals erschienene Studie untersucht.

Die Studie in vier Slides

Hier die Zusammenfassung der Studie, so wie Prof. Neiger sie auf Instagram und in unserer Serie präsentiert:

Das Fazit

Die Entscheidung für eine brachyzephale Rasse ist häufig emotional geprägt. Deshalb ist es wichtig, sich bewusst mit den gesundheitlichen Risiken auseinanderzusetzen. Laut dieser Studie braucht es neben Aufklärung auch gesellschaftliches Umdenken und klare Regeln in der Zucht, um das Tierwohl langfristig zu verbessern.

Was das für Sie und Ihr Tier bedeutet

Wenn Sie zu diesem Thema Fragen haben oder Ihren eigenen Hund oder Ihre Katze in diesem Zusammenhang untersuchen lassen möchten, sind wir am Tierärztezentrum Neuland Bergheim die richtige Anlaufstelle. Über unsere Innere Medizin, unsere Hno, unsere Chirurgie und in enger Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Reto Neiger bieten wir eine strukturierte Abklärung und – wo indiziert – eine internistische Zweitmeinung.

Studie und Instagram-Post

Der Beitrag ist eine Zusammenfassung einer wissenschaftlichen Studie und ersetzt keine tierärztliche Beratung im Einzelfall. Sprechen Sie die konkrete medizinische Entscheidung immer mit Ihrer behandelnden Tierärztin oder Ihrem behandelnden Tierarzt ab.