Magnetresonanztomographie für Hund & Katze im Rhein-Erft-Kreis

Tiermedizinische MRT-Diagnostik direkt vor Ort in Bergheim – mit dem Esaote Vet-MR Grande, einem MRT-System, das speziell für die Anatomie und die Bedürfnisse von Tieren entwickelt wurde.

Ein MRT, das für Tiere entwickelt wurde – kein umgewidmetes Humangerät

In unserem Tierärztezentrum Neuland in Bergheim, zwischen Köln, Aachen und Düsseldorf, setzen wir mit dem Esaote Vet-MR Grande ein MRT-System ein, das ausschließlich für die Tiermedizin entwickelt wurde. Anders als umgewidmete Humangeräte sind hier Untersuchungstisch, Sequenzprotokolle und Hochfrequenz-Spulen exakt auf die Anatomie von Hund und Katze zugeschnitten – vom Zwergspitz bis zur Deutschen Dogge.

Das Gerät arbeitet mit einer Feldstärke von 0,25 Tesla und einer offenen Bauweise. Diese Konstruktion ist in der Tiermedizin ein echter Vorteil: Ihr Tier liegt nicht in einer engen Röhre, das narkoseführende Team hat freien Zugang zum Patienten, und die Überwachung der Vitalwerte ist während der gesamten Untersuchung lückenlos möglich.

Befundet wird durch unsere Fachtierärztin für bildgebende Diagnostik, Dr. Charlotte Günther, sowie in enger Kooperation mit Dr. Jan Wennemuth von der Anirad GbR – Diplomate of the European College of Veterinary Diagnostic Imaging (DipECVDI) und damit Träger der höchsten europäischen Spezialisierung in tiermedizinischer Bildgebung. Diese Kombination aus interner Fachärztin und externer Spitzen-Expertise macht die Befundungsqualität in unserem Haus zu einem echten Alleinstellungsmerkmal in der Region.

Esaote Vet-MR Grande Magnetresonanztomograph für Hunde und Katzen – Tierärztezentrum Neuland Bergheim

Warum Niederfeld-MRT in der Tiermedizin oft die richtige Wahl ist

In der Humanmedizin sind Hochfeld-MRTs mit 1,5 oder 3 Tesla der Standard, weil dort sehr feine Strukturen wie kleinste Gefäße im Gehirn dargestellt werden müssen. In der Tiermedizin liegen die diagnostischen Anforderungen anders: Die häufigsten Indikationen sind Bandscheibenvorfälle, Hirnerkrankungen, Tumore und entzündliche Prozesse – und für diese Fragestellungen liefert ein dediziertes Vet-MRT mit 0,25 Tesla diagnostisch verlässliche Bilder, die für die Therapieplanung in aller Regel vollkommen ausreichend sind.

Was bei einem Vet-MRT speziell auf Tiere optimiert ist: Die Spulen sind in verschiedenen Größen für unterschiedliche Tierarten und Körperregionen verfügbar. Die Untersuchungssequenzen wurden gemeinsam mit Veterinär-Radiologen für tiermedizinische Anatomie entwickelt. Die offene Konstruktion erlaubt eine einfache Lagerung auch von größeren Hunden und einen sicheren, zugänglichen Anästhesie-Workflow.

Ein wichtiger praktischer Aspekt: Das MRT steht direkt bei uns vor Ort. Sie müssen Ihr Tier nicht zu einer humanmedizinischen Klinik bringen, dort auf einen Termin außerhalb der Sprechstunde warten und die Befundung umständlich anfordern. Bei uns erfolgt die Untersuchung im gewohnten Umfeld – mit demselben Team, das Ihr Tier auch davor und danach betreut.

Die MRT-Untersuchung erfolgt grundsätzlich in Vollnarkose, da Ihr Tier während der typischerweise 30- bis 60-minütigen Aufnahme absolut ruhig liegen muss. Die Anästhesie überwacht unser spezialisiertes Team aus Anästhesisten und tiermedizinischen Fachangestellten lückenlos. Bei Bedarf ergänzen wir die Untersuchung durch ein Kontrastmittel, um Tumore, entzündliche Prozesse oder Durchblutungsstörungen noch deutlicher darzustellen.

Wann setzen wir das MRT bei Hund und Katze ein?

Das MRT ist die Methode der Wahl, wenn es um die Darstellung von Weichteilgewebe geht – also Nerven, Gehirn, Muskeln, Sehnen, Bänder oder innere Organe. Für viele neurologische Fragestellungen ist es schlicht alternativlos:

Vertrauen aus Köln und dem Rhein-Erft-Kreis – von Tierhaltern wie von Tierärzten

Halter wie überweisende Tierärzte profitieren bei uns von einem spezialisierten diagnostischen Verbund aus Computertomographie, MRT, digitalem Röntgen, Ultraschall und einem hauseigenen Labor. Wenn Befunde komplex sind, besprechen wir sie interdisziplinär zwischen Bildgebung, Neurologie, Innerer Medizin und Chirurgie – und planen die Therapie direkt im Anschluss.