Der Professor erklärt – Folge 4: Chronische Darmerkrankung – was ist der Auslöser? – mit Prof. Dr. Reto Neiger

In Folge 4 seiner Serie „Der Professor erklärt“ stellt Prof. Dr. Reto Neiger – Diplomate des American und European College of Veterinary Internal Medicine (ACVIM / ECVIM) und Konsiliararzt am Tierärztezentrum Neuland Bergheim – eine aktuelle wissenschaftliche Studie vor. Erschienen im Veterinary Record (BVA/Wiley), 2026.

Worum es geht

Chronische Darmerkrankungen (chronische Enteropathien) beim Hund führen zu wiederkehrendem Durchfall, Erbrechen, Gewichtsverlust und einer stark reduzierten Lebensqualität. In den letzten Jahren wurde immer wieder diskutiert, ob eine durchgemachte Parvovirose oder ein wiederholter Antibiotika-Einsatz das Risiko für spätere chronische Darmerkrankungen erhöht. Eine 2026 im Veterinary Record erschienene Studie hat genau das untersucht.

Die Studie in vier Slides

Hier die Zusammenfassung der Studie, so wie Prof. Neiger sie auf Instagram und in unserer Serie präsentiert:

Das Fazit

Nach dieser Studie führt eine überstandene Parvovirose nicht automatisch später zu schweren Darmproblemen, auch wenn leichte Verdauungsauffälligkeiten etwas häufiger vorkommen können. Antibiotika sollten weiterhin verantwortungsvoll und gezielt eingesetzt werden, sind aber kein alleiniger Risikofaktor für eine chronische Enteropathie.

Was das für Sie und Ihr Tier bedeutet

Wenn Sie zu diesem Thema Fragen haben oder Ihren eigenen Hund oder Ihre Katze in diesem Zusammenhang untersuchen lassen möchten, sind wir am Tierärztezentrum Neuland Bergheim die richtige Anlaufstelle. Über unsere Innere Medizin, unsere Gastroenterologie, unsere Innere medizin und in enger Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Reto Neiger bieten wir eine strukturierte Abklärung und – wo indiziert – eine internistische Zweitmeinung.

Studie und Instagram-Post

Der Beitrag ist eine Zusammenfassung einer wissenschaftlichen Studie und ersetzt keine tierärztliche Beratung im Einzelfall. Sprechen Sie die konkrete medizinische Entscheidung immer mit Ihrer behandelnden Tierärztin oder Ihrem behandelnden Tierarzt ab.