
In Folge 6 seiner Serie „Der Professor erklärt“ stellt Prof. Dr. Reto Neiger – Diplomate des American und European College of Veterinary Internal Medicine (ACVIM / ECVIM) und Konsiliararzt am Tierärztezentrum Neuland Bergheim – eine aktuelle wissenschaftliche Studie vor. Erschienen im Journal of the American Veterinary Medical Association (JAVMA), 2026.
Worum es geht
Arthrose ist die häufigste chronisch-degenerative Gelenkerkrankung beim Hund – und dennoch wird sie oft erst erkannt, wenn das Tier bereits sichtbar humpelt. Eine 2026 im Journal of the American Veterinary Medical Association (JAVMA) erschienene Studie hat systematisch untersucht, wie verbreitet Arthrose in verschiedenen Altersgruppen wirklich ist – mit überraschenden Ergebnissen.
Die Studie in vier Slides
Hier die Zusammenfassung der Studie, so wie Prof. Neiger sie auf Instagram und in unserer Serie präsentiert:




Das Fazit
Für Tierhalter bedeutet das: Auch wenn Ihr Hund fit wirkt, können bereits Gelenkprobleme vorhanden sein. Achten Sie auf subtile Anzeichen wie geringere Bewegungsfreude, Steifheit nach dem Aufstehen oder weniger Lust auf Spaziergänge. Eine frühe Diagnose ist wichtig, denn je früher Arthrose erkannt wird, desto besser kann man sie behandeln und das Fortschreiten verlangsamen.
Was das für Sie und Ihr Tier bedeutet
Wenn Sie zu diesem Thema Fragen haben oder Ihren eigenen Hund oder Ihre Katze in diesem Zusammenhang untersuchen lassen möchten, sind wir am Tierärztezentrum Neuland Bergheim die richtige Anlaufstelle. Über unsere Innere Medizin, unsere Orthopaedie, unsere Schmerztherapie und in enger Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Reto Neiger bieten wir eine strukturierte Abklärung und – wo indiziert – eine internistische Zweitmeinung.
Studie und Instagram-Post
- Original-Studie: https://avmajournals.avma.org/view/journals/javma/264/1/javma.25.05.0330.xml
- Original-Instagram-Post: @derprofessorerklaert · Folge 6
- Alle Folgen im Überblick: Der Professor erklärt – Übersicht
Der Beitrag ist eine Zusammenfassung einer wissenschaftlichen Studie und ersetzt keine tierärztliche Beratung im Einzelfall. Sprechen Sie die konkrete medizinische Entscheidung immer mit Ihrer behandelnden Tierärztin oder Ihrem behandelnden Tierarzt ab.